Schuhe und Einlagen für Diabetiker

Mit fortschreitender Diabetes kann es zu beträchtlichen Veränderungen des Fußes kommen. Mit geeigneten Schuhen und Einlagen lassen sich Spätschäden vermeiden. Die Zusammenarbeit von Facharzt, Orthopädie-Schuhmacher und Fußambulanz (-diabetologe, -pfleger bzw. Podologe) gewährleistet für den Patient ein optimales Ergebnis. Wir beraten Sie gerne.

Warum spezielle Schuhe?

Wenn keine Nervenschäden oder Durchblutungs-Störungen vorliegen, gelten für Diabetiker die gleichen Regeln wie für andere Menschen. Doch gerade bei schlecht eingestellten Diabetikern und nach langjähriger Erkrankungsdauer kommt es häufig zu Spätkomplikationen. Die hierbei häufig auftauchende fehlende Schmerz- und Temperaturempfindlichkeit ist besonders gefährlich, da die Haut austrocknet und es durch zu enge Schuhe oder Druck von Gegenständen (z.B. Nähten) zu Verletzungen und offenen Stellen kommt.

Diese entwickeln sich zu gefährlichen offenen Wunden, die nur schwer wieder abheilen und im schlimmsten Fall zur Amputation führen. Der Schuh sollte deshalb aus weichem Leder sein, genügend Raum für die Zehen lassen, festen Halt im Fersenbereich vermitteln, keine hohen Absätze haben und ausreichend breit sein, um genug Platz für eine herausnehmbare Fußbettung mit Weichpolsterung und eine Abrollsohle zu bieten. Die Sohle sollte versteift sein, der Schuh darf keine Innennähte und keine verstärkten Vorderkappen haben.

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Damenmodelle

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Herrenmodelle

Wir beraten Sie gerne!

    BUTZ & SCHULZ im GerMedicum

    Telefon 089 / 13 95 94 20

Schuhe für Diabetiker

Ausstattungsmerkmale

Hier finden Sie ein Übersicht, welche Ausstattungsmerkmale ein ausgezeichneter Diabetes-Spezialschuh erfüllen sollte.

Weiterführende Informationen erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über die Punkte fahren. Gerne beraten wir Sie bei Fragen.

Druckmessung

Die Druckmessung ist die Voraussetzung für eine gute Versorgung von Diabetischen Füßen. Mit unseren Spezialmessgeräten lässt sich erkennen, ob die Einlagenversorgung am Schuh genügend Druckreduzierung schafft und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Diese entwickeln sich zu gefährlichen offenen Wunden, die nur schwer wieder abheilen und im schlimmsten Fall zur Amputation führen.

Der Schuh sollte deshalb aus weichem Leder sein, genügend Raum für die Zehen lassen, festen Halt im Fersenbereich vermitteln, keine hohen Absätze haben und ausreichend breit sein, um ausreichend Platz für eine herausnehmbare Fußbettung mit Weichpolsterung und eine Abrollsohle zu bieten. Die Sohle sollte versteift sein, der Schuh darf keine Innennähte und keine verstärkten Vorderkappen haben.

Ohne Einlagen

Minimum der Messung

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Durchschnitt der Messung

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Mit Einlagen

Minimum der Messung

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Optimale Anpassung

Der Schuh wird durch uns angemessen, d.h. die Länge und Weite des Schuhs wird anhand eines Abdruckes optimal auf Ihren Fuß abgestimmt.

Teilweise besteht auch gegen Aufpreis die Möglichkeit unterschiedliche Maße für den linken und den rechten Schuh zu bestellen. Die Weite wird durch das Ballenmaß und die Stärke der zu fertigenden Einlage bestimmt

Wir beraten Sie gerne!

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Diabetesadaptierte Einlagen

Durch diabetesadaptierte Einlagen können punktgenaue Polsterungen vorgenommen werden, die den Fuß vor Verletzungen schützen. Langfristige und gefährliche Schädigungen des Fußes oder im schlimmsten Falle eine Amputation können so vermieden werden. Hier sehen Sie den Aufbau der Einlage an Hand eines Schichtmodells.

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Diabetikerspezialschuhe

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Nach langjähriger Erkrankungsdauer haben Menschen mit Diabetes oft besonders verletzliche Füße bekommen. So kann sich eine "ungefährliche" kleine Blase zu einer gefährlichen offenen Wunde entwickeln, die nur schwer wieder abheilt.

Der Diabetikerspezialschuh hilft hier Druckstellen und Verletzungen zu vermeiden und verhindert so langfristige und gefährliche Schädigungen des Fußes, die bis zur Amputation führen können.